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Die Verbrechen der Kirche

Es gibt wohl kein Verbrechen, dessen sich die Kirche im Laufe ihrer Geschichte nicht schuldig ge­macht hat. Dabei handelt es sich nicht etwa um ge­legentliche Entgleisungen irgendwelcher verirrten Glieder der Kirche, nein, die Gewalt als Triebkraft aller Verbrechen liegt schon in der Ideologie und Struktur der Institution Kirche angelegt.

Schon Jesus von Nazareth stieß mit seiner Lehre der Gewaltlosigkeit, des Friedens, der Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit mit der nach Macht und Herrschaft strebenden jüdischen Priester­kaste zusammen, entlarvte sie als Frömmler, Heuchler und Wölfe im Schafspelz - und wurde ihr Opfer. Nach Jesus' rechtswidriger Verurteilung und Hinrichtung bildete sich bald unter seinen Nachfolgern eine neue, sich „christlich“ nennende, von Jesus nie gewollte Priesterkaste, die keine Mittel, von der Fälschung der Lehre über die Verleumdung bis zum Mord, scheute, sich gegenüber Konkurrenzreligionen, Kritikern und Abweichlern durchzusetzen. Erst durch das Bündnis mit dem römischen Staat und Kaiser, der die neue Priesterkaste mit Ämtern und Herrschaftsrechten ausstattete, konnte sich eine Staatskirche mit einem totalitären Macht- und Gewaltan­spruch auf die gläubigen Untertanen etablieren.

Die Verfälschung des wahren und echten Christentums begann. Die lebensbejahende und lebenserfüllende Ethik, die die Menschheit zu ihrer geistigen Höherentwicklung, sittlichen Veredelung und Vervollkommnung von Jesus bekommen hatte, wurde zu einem toten Glau­bensgebilde degradiert. An die Stelle von Einheit von Glauben und christlicher Tat setzte die Kirche eine der Lehre des Jesus total widersprechende „Theolo­gie“ des passiven Nur-Glaubens, in der neben erfundenen und absurden Dogmen, Sakramenten, Riten und Ze­remonien die Intoleranz, Bestrafung, Verdammung und Gewalt zu „geheiligten“ Mitteln des Glaubens erhoben wurden.

Dazu konnte sich die Kirche auf die „Heilige Schrift“ berufen, in der ein „Gott der Gewalt“ zu Krieg und Gräueltaten aufruft, die altjüdische Priesterkaste Gesetze und Gebote von beispielloser Inhumanität verordnet und ein Apostel Paulus urchristliche Werte ins Gegenteil verkehrt. Genau dessen, nicht aber der Zehn Gebote und der Bergpredigt bediente sich die Kirche im Laufe der Jahrhunderte bedenken- und gewissenlos, um ihre Machtstellung zu verteidigen, zu festigen und aus­zubauen. Dabei fungierte ein willfähriger Staat stets als ausfüh­rendes Organ für all die Ver­brechen, die in der Geschichte eine grausige Blutspur mit Millionen von Opfern hinterlassen haben. Eroberungen, Zwangschristianisierung, Versklavung ganzer Völker, Kreuzzüge, Pogrome gegen Andersgläubige, Verfolgung und Ausrottung alternativer christlicher Bewegungen, In­quisition gegen „Ketzer“, Hexenverbrennungen, koloniale Zwangsmissionierung gehen auf das Schuldkonto der Kirche und fordern, wenn es wirklich nach Jesu Bergpredigt ginge, ein auf­richtiges und eindeutiges Schuldeingeständnis, Wiedergutmachung an den Opfern und ein nie wieder gegen Leib und Leben von Menschen gerichtetes Handeln.

Auf dieser Webseite will der Autor Ulf Mattiesen, Privathistoriker und frei denkender Christ, aus­gewählte charakteristische Verbrechen der Kirche, die in der Geschichtsschreibung immer noch „übersehen“, als „Randerscheinung“ betrachtet, verschleiert, verharmlost oder gar beschönigt werden, einer breiten Öffentlichkeit bekannt ma­chen. Es geht dabei nicht um bloße Polemik gegen die Kirche, es geht um gründliche Aufklä­rung darüber, wie eine Institution, die von sich behauptet, nur sie sei einzig und allein „beauftragt“ und daher „berechtigt“, den Menschen Moral beizubringen und sie zum Heil zu führen, diesen aber gleichzeitig die Fähigkeit über ihren Glauben und ihr Seelenheil selbst zu be­stimmen, abgesprochen hat und sie mit einer angeblich christlichen, in Wirklichkeit menschenver­achtenden Religion, geistig in die Irre führte, beherrschte, ihnen Gewalt antat und ausbeutete – und das heute noch tut. Freilich sind die Mittel und Methoden dank Menschenrechte, Grundfreiheiten und Rechtsstaatlichkeit, die frei denkende Bürger sich im Laufe der Geschichte - gegen die Kirche - erkämpft haben, „milder“ ge­worden.

4 Kommentare

  • Kommentar Link emporda Dienstag, den 13. Dezember 2011 um 09:36 Uhr Vorgeschlagen von emporda

    Kroatien ist bis 1945 zusammen mit Bosnien-Herzegowina ein pseudo-souveräner Staat von 6,5 Mill. mit etwa 2 Mill. Serben. Papst Pius XII empfängt 1941 Präsident Ante Pavelic nach dessen Besuch beim GRÖFAZ, obwohl nur 4 Tage vorher im Ort Glina 33% der orthodoxen Bevölkerung bestialisch ermordet werden. Katholische Priester dienen dem Regime Pavelic als Funktionäre, KZ-Kommandanten, Gauleiter usw. indem sie Massenmorde und Transporte organisieren und Todeslisten anlegen. Die Klöster dienen als Waffenlager, Mönche in Ustascha Uniformen überwachen viele KZ-Lager wie in Jasenovac und Samiste, wo Pater Miroslav Filipovic eigenhändig viele Gefangene enthauptet. Insgesamt werden etwa 800.000 Serben, Roma, Sinti und Juden in den katholischen KZs ermordet, darunter über 20.000 Kinder.

    Papst Pius XII und Kardinal Alojzije Stepinac beschwören die Katholiken dem Staat Kroatien unter Ante Pavelic bei der „Endlösung“ der Serben und Juden zu helfen, ist darin doch das „Wirken der göttlichen Hand“ zu erkennen. Für Minister Budak ist es ein Kreuzzug der RKK wie einst die Befreiung des Grabes Christi. Etwa 300 orthodoxe Kirchen werden zerstört, deren 128 Priester ermordet und der Kirchenbesitz von der RKK geraubt. Der Prozeß von 1945 gegen verhafteten Kardinal Alojzije Stepinac wird vom Vatikan hintertrieben, Papst Pius XII bezeichnet es als den „traurigste Prozess (tristissimo processo) in der Kirchengeschichte“. Ante Pavelic flieht 1945 mit seinen Helfern und 300 Kilo Gold mit RKK–Hilfe als Priester verkleidet über Österreich in den Vatikan und wie viele NAZI-Mörder nach Argentinien. Nach dem Sturz von Juan Domingo Peron 1955 flieht Pavelic nach Spanien des regierenden Faschisten Francisco Paulino Hermenegildo Teódulo Franco y Bahamonde Salgado Pardo.

    Paps Johannes Paul II spricht 1998 den Massenmörder Kardinal Stepinac selig, er hat 7000 Kinder vor katholischen Mördern gerettet, deren Eltern von Ustascha Katholiken ermordet wurden. Papst Ratzfatz huldigt sogar dem früheren katholischen Regime unter Ante Pavelic. Es gab niemals Christen hier und Nationalsozialisten dort, die 95% deutsche Christen waren die frenetischen „Sieg-Heil“ Jubler des Adolf Hitler, die Kirchenführer trimmen ihre Gläubigen auf den NAZI-Arierwahn mit letztlich 50 Mill. Toten. Papst Ratzfatz verdreht 2011 auf der Pilgerfahrt nach Assisi wie vielfach vorher Ursache und Wirkung und bezeugt die Lernunfähigkeit der RKK: „Die Abwesenheit Gottes ist die Ursache von Gewalt und Konzentrationslagern, denn die Leugnung des Göttlichen verdirbt die Menschen, lässt sie das Maß verlieren, lässt sie die Menschlichkeit verlieren. Der Gebrauch von Gewalt im Namen der Religion ist nur ein beleidigender Missbrauch des christlichen Glaubens“.
    Die Nichtchristen sind alle Verbrecher.

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  • Kommentar Link Gerd Andrä Sonntag, den 13. November 2011 um 10:44 Uhr Vorgeschlagen von Gerd Andrä

    Frieden, Freiheit, Gleichheit ,Brüderlichkeit. Toleranz usw. ist reines Wunschdenken das in manchen menschlichen Gehirnen lebt.Die Menschen können und werden sich nie ändern, denn es gibt keine Anderen. Wir müssen mit denen leben die Gott geschaffen hat und die sind nun mal nicht vollkommen. Je mehr Machtpotential der Mensch in seinen geschaffenen Institutionen vereinigt um so größer ist die Gefahr des Machtmissbrauchs gegeben. Das hat sich in tausenden von Jahren nicht geändert und wird sich auch nie ändern. Warum sollte die Kirche dabei besser abschneiden als die Politik mit ihrer Verlogenheit, Unterdrückung, Korruption usw. Vielleicht wird es im Himmel besser.


    Antwort von Webmaster:

    Diese Meinung dürfen Sie natürlich haben, auch wenn sie pessimistisch stimmt. Indes sollte man die Vernunft aus vernünftigen Gründen nicht abschreiben, Egoismus, Niedertracht und Kleinmut wurzeln in prinzipiellen Unfähigkeiten und Unzulänglichkeiten des menschlichen Charakters. Das Vertrauen in das Gute ist manchmal schwer, aber wer nicht danach trachtet, macht sich schnell zum Komplizen des Niederträchtigen.

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  • Kommentar Link Franz Griese Montag, den 17. Oktober 2011 um 08:28 Uhr Vorgeschlagen von Franz Griese

    www.itccs.org 3 Kirchen gebannt in Kanda am 18.9.2011 wegen Genozid an Ureinwohnern www.vaticancrimes.us Und das alles für eine Irrlehre? http://forum.tacheles.tv/popup.php?action=showpost&id=2253

    Irischer kath.Staatschef Enda Kenny macht Front gegen Vatikan: Taoiseach Enda Kenny in unprecedented attack on Vatican http://www.youtube.com/watch?v=dIWXYnjm-Mw

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  • Kommentar Link mendy scheibchen Donnerstag, den 22. September 2011 um 22:35 Uhr Vorgeschlagen von mendy scheibchen

    sie sollten auf keinen fall die misogyne seite dieser psychophatischen weltanschauung vergessen.das grundübel und hauptverbrechen ,übernommen aus dem alten testament und der griechischen antike.was da bis heute abläuft ,wenn mann die 2000 jahren überblickt,ist wirklich total unfassbar.egal welche philosophen,von aristoteles bis nietzsche,alle gleichen sich wie einem ei dem anderen,wenn es darum geht frauen zu elemienieren.die kirche ist einer der haupttäter und eine institution des blanken horrors.wer will in solchen psychisch kranken welten leben?

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